Austin von oben…

Mai 5, 2008

Am Samstag war ich auf dem UT Tower. Der Tower, mit seinen 27 Stockwerken, ist das Hauptgebäude der Uni und von oben hat man einen tollen Überblick über den Campus und Austin.

Hier einige Bilder…


TexMax goes to Singapur…

Mai 2, 2008

Hallo alle zusammen,

Ich habe sensationelle Neuigkeiten, die ich euch jetzt endlich erzählen kann.

Ich bin seit einigen Wochen mit Siemens wegen einem Praktikum in Singapur im Gespräch und habe diese Woche den endgültigen Zuschlag dafür bekommen. Das heißt, ich werde ab Anfang Juli bis Ende November in Singapur sein und in der Controllingabteilung von Siemens mitarbeiten. :-)

Den “EM-Monat” Juni kann ich aber – dem (Fußball)Gott sei Dank – zu Hause verbringen und ich freu mich schon sehr, euch alle wieder zu sehen.

Liebe Grüße aus Texas,
Max


Mein erstes Baseball-Match…

April 24, 2008

Hallo zusammen,

Diesen Mittwoch war ich zum ersten Mal bei einem Baseball-Match. Leider war das Stadion nicht besonders gut besucht, dafür haben uns zwei nette ältere Damen gratis ihre Restkarten überlassen! :)

Ich kenn ja beim Baseball gerade einmal die Grundregeln (Ball weit wegschlagen und laufen *g*), weshalb ich mich die meiste Zeit eigentlich auch nicht ausgekannt habe.

Die einzige Erkenntnis, die ich euch mitteilen kann: Baseball ist ein sehr langsamer Sport.

Aber bei einem Baseball-Match kann man sehr gut die amerikanische Lebensweise beobachten und ich habe zum ersten Mal ein bisschen Begeisterung dafür empfunden:
Über die Lautsprecher läuft die amerikanische Hymne, die Spieler stehen ehrfürchtig auf dem Rasen, im Hintergrund setzt eine Maschine von American Airlines zur Landung an und auf der rechten Seite des Stadions geht der Highway mit den berühmten Trucks vorbei – God bless America… *g*

Lg aus Texas,
Max

PS: Hier gehts zu den Fotos!


Fredericksburg…

April 21, 2008

Hallo alle zusammen,

Dieses Wochenende waren wir – meine beiden Roommates Lars und Stephan, Tomas (tschechischer Austauschstudent), Shari (Amerikanerin) und ich – in Fredericksburg.

Fredericksburg ist eine kleine amerikanische Stadt mit deutschen Wurzeln, etwa eine Autostunde nord-östlich von Austin. Dort haben sich im 19.Jhdt. deutsche Auswanderer angesiedelt und so hat sich deutsche mit amerikanischer Kultur vermischt. Davon geblieben ist die deutsche Küche in manchen Restaurants (allerdings schon sehr amerikanisiert) und ein paar Worte in unsrer Sprache auf der einen oder anderen Werbetafel. Aber die amerikanische Lebensweise spürte man trotzdem sehr stark durch.

Allerdings beschränkt sich Fredericksburg auf seine Main Street mit einigen Shops links und rechts davon. Ansonsten gab es eigentlich relativ wenig zu sehen.

Danach sind wir noch zum sogenannten “Enchanted Rock” weiter gefahren, ein Granit-Hügel mitten in Texas. Von dort hatten wir einen tollen Überblick über die texanische Landschaft – sehr weites und sehr dünn besiedeltes Land.

Am besten ihr schaut euch einfach selbst die Bilder an.

Bis zum nächsten Mal.

Lg aus Texas,
Max


Ein Wort zur amerikanischen Bauweise…

April 8, 2008

Hallo zusammen,

Ich komm grad vom Friseur zurück (diesmal Gott sei Dank nicht abgeschoren wie ein Schaf wie vor Mardi Gras *g*). Auf dem Heimweg hab ich heute nicht den Bus genommen, sondern bin durch unser Wohnviertel gegangen und dabei an einer typisch amerikanischen Baustelle vorbeigekommen.

Ein paar Blocks von uns entfernt wird nämlich ein weiteres Studentenheim gebaut und dessen Bauweise hat mich gerade sehr schockiert: Als “Fundament” (allerdings nicht unterkellert) dienen einige Beton-Säulen, die dann eine Art Beton-Decke tragen. Der dadurch entstehende freie Platz (ca. 3m höher als das Straßenniveau) wird als Parkplatz für die Autos benutzt. Auf die Beton-Platte wird schließlich ein Holzgerippe aus Staffeln gestellt und daran werden 2-3cm dicke Rigipsplatten befestigt. Das Ganze wird dann noch ein wenig verputzt und das war’s auch schon wieder. Der Komplex sieht keinen einzigen Ziegelstein. Schnell, einfach und vor allem günstig!!

Bei diesen sparsamen Bauweisen wird aber leider auf die Qualität vergessen. So hört man in unserem Appartement jedes noch so kleine Geräusch von Mitbewohnern, Nachbarn und weiß Gott wem aller. Und dass diese Bruchbuden nicht einmal die kleinste Windböe überleben (geschweige denn einen Hurrikane) wundert mich jetzt auch nicht mehr!!

Leider hatte ich meine Kamera heute nicht dabei, deshalb kann ich euch kein Foto von der Konstruktion zeigen. Aber vielleicht lässt sich das in den nächsten Tagen nachliefern…

Liebe Grüße aus Texas,
Max


A Nation at War…

März 25, 2008

In den letzten Tagen hing in den amerikanischen Zeitungen ein wenig das Kriegs-Thema in der Luft. Als scheinbare Reaktion auf einen Artikel, der beklagte, dass der Iraq-Krieg in den Medien kaum noch bemerkbar ist, war heute ein großer, mit sehr ergreifenden Einzelschicksalen gespickter Kriegsbericht in der NewYork Times zu lesen. Der hat mich wachgerüttelt und mich daran erinnert, dass ich mich in einem Land befinde, das aktuell im Kriegszustand ist.

Im Alltag bekommt man davon (der Wahlkampf sei einmal ausgeschlossen) relativ wenig mit. An manchen Autos sind zwar “Support our troupes”-Aufkleber zu sehen, aber gesprochen wird über den Krieg eigentlich kaum. Nur auf der Uni begegnet man immer wieder Studenten in Uniform. Diese bekommen von der Army das Studium bezahlt (immerhin zahlt ein Student an der McCombs School of Business satte 4000$ pro Semester an Studiengebühren), müssen sich dafür aber für eine gewisse Zeit zum Wehrdienst verpflichten.

Die Army-Werbung ist auch an uns nicht spurlos vorbeigezogen. Meine beiden männlichen Wohnungskollegen haben von der US-Army bereits Briefe erhalten, die sie zum Eintritt in die Army motivieren wollten. Erschreckend dabei ist, dass darin sogar sämtliche Daten der beiden erfasst waren. Bin schon gespannt, wann ich meinen Brief bekomme.

Aber keine Sorge, ich habe die “Einberufung” schon in Österreich hinter mich gebracht und laufe sicher nicht Gefahr den Werbeslogans der Army zum Opfer zu fallen.

Liebe Grüße aus Texas,
Max


Spring Break in Cancun…

März 16, 2008

Hallo zusammen,

Vorigen Samstag bin ich mit meinen zwei Wohnungskollegen (Stephan und Lars) nach Cancun, Mexiko, gestartet. Dort haben wir eine wunderschöne Urlaubswoche am karibischen Meer verbracht.

Das karibische Meer ist mit Abstand das schönste Meer, das ich bisher gesehen habe. Türkisblaues glasklares Wasser, weißer Sandstrand, Palmen, ein Volleyball und eine Margarita in der Hand – was braucht man mehr zum glücklich sein…

Cancun ist während der Spring Break (in Amerika gibt es eine Woche „Frühlingsferien“) aber auch voll gestopft mit amerikanischen Studenten und das heißt natürlich Party, Party, Party!! So haben wir in den unzähligen Clubs und Bars die Nacht zum Tag gemacht und uns am Strand unter den Palmen ausgeschlafen :-)

Ich kann nur sagen, ein Urlaub wie im Bilderbuch.

Liebe Grüße
Max


TexMax goes Cancun…

März 8, 2008

Jetzt ist es endlich soweit. Die Spring Break hat begonnen und in ein paar Stunden heben wir in Richtung Cancun, Mexiko ab!!

Bericht und Fotos werden folgen…

Bis dann und liebe Grüße


Austin Rodeo…

März 7, 2008

Hallo allerseits,

Diesmal möcht ich euch von einem ganz besonders texanischen Event berichten.

Am Dienstag waren wir beim „Austin Rodeo“. Das hat wirklich einen bleibenden Eindruck der texanischen Lebensweise bei mir hinterlassen (oder zumindest die Klischees verstärkt).

Vorstellen kann man sich so ein Rodeo wie ein Volksfest oder einen Kir(ch)tag. Irgendwo im texanischen Niemandsland rund um Austin stehen Achterbahnen, Ringelspiele und diverse Schießstände um eine riesen Halle herum. Daneben werden Traktoren, Landmaschinen und riesige Pickup-Trucks ausgestellt. Und in der Halle findet dann das Hauptevent – das eigentliche Rodeo – statt.

Dabei „reiten“ Cowboys auf wilden Stieren und Pferden durch die Arena, fangen Kälber mit dem Lasso und laufen – als Pausengeck – mit Bullen um die Wette. Das war wirklich ein einmaliges Specktakel. Der Durchschnitts-Amerikaner genießt den Event mit einem Burger in der einen Hand und einer Schüssel voll Taccos in der anderen (was sonst *g*). Und sobald die weg sind, wird Nachschub geholt! Manchmal hab ich das Gefühl, die sind gar nicht wegen der Show, sondern nur wegen dem Essen dort.

Mir, als „Bua vom Land“ hat das Rodeo natürlich ganz besonders gefallen. Da sieht man halt echte Cowboys, die mit ihren eigenen Händen einen Bullen (oder zumindest ein Kalb) zu Boden bringen und bändigen. Und das alles in Jeans, Stiefeln und Cowboyhut – das hat schon was…

Zum Abschluss hat dann noch Willie Nelson auf seiner Gitarre Country Musik gespielt, so wie sich das für Texas gehört!

Um euch ein besseres Bild zu geben, hab ich natürlich auch Fotos gemacht.

Liebe Grüße aus Texas


Texas BBQ…

Februar 25, 2008

Hi,

Vor einiger Zeit waren wir (die Exchange Studenten) beim Texas BBQ im sogenannten Salt Lick (ein In-Lokal für BBQ). Das Lokal liegt etwas außerhalb von Austin (typisch amerikanisch – ohne Auto, geht man sehr viel *g*) auf einer Ranch und sorgt somit fürs richtige BBQ-Feeling.

Fettes Fleisch, Erdäpfel und viel Soße – wie sich das für Texaner gehört…


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