Time to say good bye…

November 14, 2008

Hallo zusammen,


Time flies und mein Praktikum hier in Singapur neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Damit geht für mich aber auch ein ganz besonderes Jahr zu Ende. Ein Jahr, in dem ich Dinge erlebt habe, die vorher meine Vorstellungskraft überstiegen haben. Ein Jahr, in dem ich Freunde auf der ganzen Welt gefunden habe…


Meine letzten beiden Städtereisen gingen nach Ho Chi Minh City (das frühere Saigon – Vietnam) und HongKong (China). Beide Städte waren wirklich überwältigend.

In Ho Chi Minh fährt die komplette Bevölkerung (rund 6 Millionen Menschen) mit Rollern durch die Stadt. Auf der Straße sieht man einen regelrechten Fluss von Motorrollern auf sich zukommen und braucht schon einige Überwindung um sich bis zur anderen Seite der Straße durchzukämpfen. Verkehrsregeln sind dort quasi nicht vorhanden. Jeder fährt einfach wo er Platz hat – egal ob das der Gehsteig, eine Wiese, die andere Seite der Straße oder sonst was ist.


Aber die bisher beeindruckenste Stadt, die ich in Asien gesehen habe, ist mit Sicherheit HongKong. Auf HongKong Island ist das Platzangebot durch Meer und Berg sehr begrenzt. Deshalb wird dort auch jeder noch so kleine Winkel ausgenutzt und bebaut und damit ist eine Stadt der Superlative entstanden.

Die Stadt hat mich mit ihrem Großstadtjungel regelrecht gefesselt. Es macht so richtig Spaß sich seinen Weg durch das verwinkelte Straßennetz zu bahnen. Die Skyline von HongKong war natürlich auch etwas ganz besonderes und eigentlich für sich alleine schon eine Reise wert.


Aber am besten ihr macht euch selbst ein Bild von meinen Eindrücken (HongKong & Ho Chi Minh).


Die restlichen Gschichtl’n und Bilder gibts dann in drei Wochen, wenn ich wieder zu Hause bin. Obwohl mir der Abschied diesmal sehr schwer fallen wird, freu ich mich doch schon sehr auf daheim und auf ein Wiedersehen mit euch allen!!


Liebe Grüße aus Singapur,
Max


Jungle Trip

Oktober 19, 2008

Hallo zusammen,

Ich hoffe es geht euch allen gut.
Mein Auslandsaufenthalt neigt sich schön langsam dem Ende zu. Das merk ich vor allem daran, dass ich das Gefühl bekomme noch nicht genug gesehen zu haben. Die letzten Wochenenden haben wir eher gemütlich in Singapur verbracht und bei Freunden am Pool relaxt.

Gestern hat uns aber endlich wieder die Entdeckungslust gepackt und wir sind zu einer Dschungeltour mitten in Singapur aufgebrochen. Zuerst haben wir uns durch den Großstadtdschungel gekämpft und danach das MacRitchie Reserve – ein über 100ha großes Naturschutzgebiet im Herzen von Singapur – erkundet. Bei geschätzten 40 Grad haben wir uns den Weg durch Bäume und Sträucher, Palmen und Lianen gebahnt. Das Areal ist so groß, dass die Stadt um einen herum komplett verschwindet. Ruhe und Natur haben mir auch sehr gut getan. Der Stadtlärm ist auf Dauer doch etwas anstrengend.

Heute regnet es leider in Strömen. Daher gibt’s keinen Pool :( . Nächstes Wochenende haben wir hoffentlich wieder schöneres Wetter, denn da steht unser nächster Trip nach Ho Chi Minh City in Vietnam an. Ich bin schon sehr darauf gespannt.

Liebe Grüße aus Singapur,
Max

Und für die ganz Interessierten gibt’s hier noch ein paar Fotos. :)


One Night in Bangkok…

September 30, 2008

Hallo zusammen,

Vor gut zwei Wochen waren Susi und Mani (meine Schwester und ihr Freund) bei mir auf Asienbesuch. Da sie einen günstigen Flug nach Bangkok gefunden haben, haben wir uns kurzer Hand gleich dort getroffen und uns gemeinsam die Stadt angeschaut.

Bangkok ist einfach eine andere Welt…

Ich weiß gar nicht mit welchen Worten ich die Stadt beschreiben soll. Dort klaffen Welten aufeinander. Einerseits gibt es modernste Shoppingmalls und Hochhäuser, andererseits begegnet man aber auch extremster Armut und Leuten die im ärgsten Dreck leben. Von der Armut dieser Menschen war ich doch etwas geschockt, da ich bisher auf meiner Reise um die Welt noch nichts Vergleichbares gesehen habe. Da besinnt man sich doch ein wenig auf das Wesentliche und realisiert, wie gut es uns zu Hause geht und wie lächerlich unsere Probleme geradezu sind.

Nichts desto trotz haben wir Sightseeing bis zum Umfallen gemacht und per Tuk-Tuk (Mopedtaxi) die Stadt mit ihren Tempeln und Buddhas erkundet. Die mit Unmengen an Blattgold verzierten Tempelanlagen sind schon eine Reise wert. Aber auch der chaotische Verkehr und der teilweise extreme Gestank, der einem so manchmal in die Nase fährt, sind Eindrücke, die mir wohl für immer in Erinnerung bleiben werden. Und das Nightlife haben wir uns natürlich auch anschauen müssen… :-)

Nach dem Wochenende in Bangkok habe ich den beiden auch weiterhin keine Ruhe gelassen und ihnen gleich all meine Lieblingsplätze in Singapur nahegelegt, die sie dann auch fleißig erkundet haben.

Zur Belohnung für die Sightseeing-Strapazen sind wir dann allerdings für ein Wochenende auf die malaysische Insel Rawa gefahren. Sonne, weißer Sandstrand, türkisblaues Meer, Palmen und ein Volleyball…schöner kann’s im Paradies auch nicht mehr sein :-)

Von Singapur und dem F1 Nacht-Grand Prix, den ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen konnte, erzähle ich euch ein anderes Mal.

Bis dahin – liebe Grüße in die Heimat,
Max

PS: Fotos gibt’s natürlich auch – Bangkok und Rawa.


Wakeboarden in Indonesien

September 2, 2008

Hallo zusammen,

Jetzt hab ich etwas länger schon nichts mehr von mir hören lassen. In den letzten Wochen ist bei mir hier so richtig der Alltag eingekehrt. Außerdem habe ich im August versucht ein bisschen zu sparen, damit sich danach auch wieder Reisen in die Nachbarländer ausgehen.

Voriges Wochenende habe ich jedoch meinen Mut zusammen genommen und bin mit ein paar Freunden nach Indonesien zum Wakeboarden aufgebrochen.
Nachdem ich auf der Fähre gleich mal meine neue Sonnenbrille ins Wasser fallen ließ *verdammt*, bin ich anschließend geschlagene fünf Stunden alle paar Minuten mit meinem Wakeboard auf die Schnauze gefallen. Wir waren nämlich auf einer Cable-ski Anlage und auf der fällt einem der Start als Anfänger brutal schwer.
Zum Schluss habe ich es dann aber doch noch geschafft eine halbe Runde auf dem Board zu überleben und jetzt sitze ich mit einem riesen Muskelkater und ein paar Kriegsverletzungen schon wieder in meinem Zimmer in Singapur. Doch das Erfolgserlebnis macht Lust auf eine Fortsetzung!!

Und damit ihr nicht glaubt, ich schwindle euch das alles nur vor, gibts natürlich auch Beweisfotos.

Liebe Grüße aus Singapur,
Max


National Day

August 11, 2008

Hallo zusammen,

Vorigen Samstag haben die Singapuri ihren National Day gefeiert und die Stadt in ein rot-weiß (-rotes *g*) Meer verwandelt. Da hab ich natürlich gleich mein Österreich-Dress ausgepackt und mich mit meinen Freunden unter die Menge gemischt. Trotz leicht regnerischem Wetter war in der Stadt die Hölle los. Mir hat der Regen auch nichts ausgemacht, denn dann kühlt es zumindest für ein paar Minuten ein wenig ab.

In der Stadt gab‘s den ganzen Tag Paraden, Musikacts und Shows zu bewundern. Den krönenden Abschluss setzte schließlich die Flugstaffel des Militärs (von den Locals „The Dark Nights“ genannt) mit einer sehr coolen Luftshow und ein Mega-Feuerwerk durfte natürlich auch nicht fehlen.

Mit diesen Eindrücken – liebe Grüße aus Singapur,
Max


Kuala Lumpur

Juli 28, 2008

Hallo zusammen,

Vor ein paar Tagen war ich mit meinen Mitbewohnern in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysien. Angereist sind wir mit dem Bus, der aber Service wie im Flugzeug geboten hat.

In Kuala Lumpur hat uns dann eine Freundin meines Mitbewohners empfangen und für uns das ganze Wochenende lang die Reiseführerin gespielt.
Kuala Lumpur habe ich als Stadt der Gegensätze kennengelernt. Gestartet sind wir bei den Patronas Towers, die Mitten im Stadtzentrum stehen. Rund um die Towers befindet sich ein sehr westliches Geschäftsviertel mit vielen Wolkenkratzern, Shoppingmalls, Bars und Restaurants.
Geht man allerdings ein paar Straßen weiter, steht man auf einmal in Chinatown und dort fängt Asien erst so richtig an. Beim Central Market wird man von Asiaten umzingelt, die einem billige Fälschungen von Uhren, DVDs, T-shirts, und dergleichen andrehen wollen. Und dazwischen findet man immer wieder Food-Courts oder Stände, an denen Obst verkauft wird. Wenn dann noch dazu von einer Moschee herab der Ruf des Muezzins zum Gebet ertönt, dann erzeugt das schon ein ganz eigenes Gefühl und man spürt, dass man weit weg von zu Hause ist. Dieser Mix der Kulturen hat mir sehr gut gefallen.

Übernachtet haben wir auch bei unserer Reiseführerin, die allerdings ein bisschen außerhalb von Kuala Lumpur, in einem kleinen malaysischen Dorf mitten im Dschungel, wohnt und dort mit anderen deutschen Praktikanten arbeitet. Auch das war ein super Erlebnis. Um uns herum war nur noch Regenwald und obwohl wir mitten im Nirgendwo waren, Internet war auch dort…

Liebe Grüße aus Singapur,
Max

PS: Fotos gibt‘s hier.


Erste Eindrücke

Juli 17, 2008

Hallo zusammen,

Wie einige von euch wissen, habe ich vor gut drei Wochen bereits mein Praktikum bei Siemens hier in Singapur angetreten. Deshalb wird es auch höchste Zeit euch von meinen ersten Eindrücken und Abenteuern im Fernen Osten zu berichten.

Der erste Eindruck von Singapur ist vor allem sehr heiß. Hier hat es rund um die Uhr an die 30°C und eine Luftfeuchtigkeit jenseits von Gut und Böse. Als erstes wenn ich in der Früh aufstehe fange ich daher gleich mal zu schwitzen an und das hört den ganzen Tag auch nicht mehr so richtig auf. Aber nachdem ich mich bereits in Texas an die Hitze gewöhnen habe können, komme ich mit dem Klima eigentlich eh schon recht gut zurecht.

Singapur selbst ist eine sehr saubere und gepflegte Stadt (angeblich die sauberste Stadt der Welt; auf jeden Fall aber die sauberste Stadt, die ich je gesehen habe). Das Stadtbild ist gekennzeichnet von vielen Grünflächen und von Hochhäusern. Singapur (das ja eine Insel ist) kann flächenmäßig quasi nicht mehr wachsen. Darum wird auch wie wild in die Höhe gebaut. Ich selber bin jetzt auch in eine Wohnung im 10. Stock mit super Blick über die Stadt eingezogen. Hier wohne ich mit drei anderen Siemens-Praktikanten (zwei Deutschen und einer Inderin).

Ansonsten hat man in der Stadt eigentlich auch alles, was man so zum Leben braucht. Der öffentliche Verkehr ist recht gut ausgebaut und die Nahversorgung ist auch super. Gott sei Dank, denn wenn mir in diesen Punkten wieder ein Schicksal wie in den USA geblüht hätte, würde ich jetzt schon im Flieger sitzen… :-)

Liebe Grüße aus Singapur,
Max

PS: Hier gibts die ersten Fotos zu sehen.


Life as an Exchange at the UT…

Mai 30, 2008

Hallo zusammen,

Es ist soweit – morgen werde ich Austin verlassen und damit geht mein lang ersehntes Auslandssemester auch schon wieder zu Ende :(

Zum Abschluss meines Blogs möchte ich euch aber noch etwas über die Uni und das Studentenleben hier in Austin erzählen.

Ich habe hier die McCombs School of Business besucht – eine der führenden amerikanischen öffentlichen Business Schools – und ich muss gestehen, die Business School hat ihrem Ruf auch alle Ehre gemacht. Entgegen meinen Erwartungen war es nämlich ein Semester in dem ich ganz schön hart arbeiten musste. Der Unialltag hier in den USA hat mich eigentlich eher an meine Zeit im Gymnasium erinnert als an die WU zu Hause. Denn in den Kursen hier muss man andauernd Hausübungen machen, wöchentlich kleine Tests (Quizzes) schreiben, Gruppenarbeiten und Präsentationen erledigen. Dh es gab wirklich ungewohnt viel während des Semester zu tun. Dafür sind die Abschlussprüfungen aber dann um einiges einfacher als auf der WU (wobei das wahrscheinlich mit dem kontinuierlichen Mitlernen zusammenhängt). Somit gleicht sich das wieder ein wenig aus.
Meine Kurse waren aber alle irrsinnig interessant und praxisbezogen. Sie zählen definitiv zu den besten Kursen, die ich je besucht habe.

Ein großer Unterschied zur WU zu Hause ist aber vor allem auch der Campus, an dem man hier studiert. Vorstellen kann man sich diesen als einen eigenen Stadtteil und im Fall von Austin als das Herz der Stadt. Der Campus der UT ist wirklich wunderschön und bietet einem alles, was das Studentenherz begehrt. Vor allem die Sportmöglichkeiten kommen hier in den USA nicht zu kurz – zwei Pools, mehrere große Turnhallen, Kletterwand, Tennisplätze, Squash, Fitnesscenter … – und das alles um sonst (bzw. in den Studiengebühren inkludiert *g*). Der Pool war zudem gleich neben der Business School. So hab ich mir hier den Luxus gegönnt und bin zwischen meinen Vorlesungen einfach mal eine Runde Schwimmen gegangen. Das wird mir schon sehr fehlen.
Weiters wird der Großteil des Verkehrs vom Campus ferngehalten. Somit kommt in den Gassen und Straßen zwischen den Unigebäuden ein ganz besonderes, sehr akademisches Gefühl auf. Man spürt einfach, dass man sich an einem besonderen Ort befindet und beginnt sich sehr stark mit der Universität zu identifizieren. Verstärkt wird das noch durch den Gruß der UT sowie das UT-Logo und die UT-Farben, die fast jedes T-Shirt der Studenten (auch meine Shirts) zieren.

Natürlich hab ich auch wieder Fotos für euch:
UT Campus
Life as an Exchange

Zum Schluss möchte ich mich noch bei euch fürs Lesen bedanken. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht, euch von meinem Auslandssemester zu berichten.

Ich freu mich schon auf ein Wiedersehen!
Liebe Grüße aus Texas,
Max


Viva Las Vegas…

Mai 20, 2008

Hallo zusammen,

Ich bin bereits auf meiner Semester Abschlussreise und wir haben unsre erste Station – Las Vegas, Nevada – bereits hinter uns.

Las Vegas ist eine wahnsinns Stadt. Ich weiss gar nicht, wie ich sie am besten Beschreiben soll. Las Vegas ist quasi der Wiener Wurstelprater mal 100. Einfach CRAZY!!!!!
Die erste Nacht haben wir natuerlich gleich mal in den Casinos verbracht. Allerdings haben wir uns beim Spielen eher zurueck gehalten und eher die FREE DRINKS genossen, die man bekommt solange man spielt.

Am zweiten Tag sind wir dann mit einer Touristen-Tour zum Grand Canyon gefahren. Der ist wirklich sehr beeindruckend. Den muss man schon mal gesehen haben, um die Groesse und das Ausmass des Canyons begreifen zu koennen. Da haett ich eigentlich gleich Lust bekommen noch weitere Nationalparks in den USA zu besuchen, aber leider reicht dafuer die Zeit nicht.

Am letzten Tag in Vegas gings nach einem Nachmittag am Pool noch mal in die Casinos. Dort haben wir eine Roulette-Strategie gespielt, die voll aufgegangen ist und haett ich nicht noch an einem Poker-Tisch mein Glueck probiert, haett ich Las Vegas sogar mit einem PLUS verlassen. So habe ich aber beim Poker nochmal einen kalkulierten Verlust hingenommen und kann jetzt zumindest sagen, dass ich in Vegas gepokert habe!!!
Am Abend hab ich dann noch einen Mega-Night Club besucht und die ganze Nacht gefeiert und getanzt. Der Hammer!!

In Las Vegas kann man definitiv eine Menge Spass haben – leider kostet das aber auch sein Geld.

Jetzt sitz ich schon in San Francisco und in ein paar Minuten brechen wir Richtung Golden Gate Bridge auf.

Lg aus Kalifornien,
Max

PS: Nachträglich ein paar Fotos von unserer Abschlussreise


San Antonio…

Mai 15, 2008

Hallo alle zusammen,

Vorigen Samstag bin ich endlich nach San Antonio gefahren und hab mir den bekannten Riverwalk angesehen. San Antonio, das auch als “Venedig” von Texas bezeichnet wird, ist wirklich die schönste Stadt, die ich bisher in Texas gesehen habe. Mitten durch die Stadt führt ein Fluss, um den (zwar künstlich) ein sogenannter Riverwalk angelegt ist, der mit vielen Lokalen und Geschäften ein ganz eigenes Flair erzeugt. Verglichen zu den sonstigen amerikanischen Stadtzentren eine echte Wohltat.

Morgen früh brechen wir schon zu unsrer letzten Reise hier in den USA auf. Aber die wird’s hoffentlich nochmal in sich haben. Als Ziel haben wir uns Las Vegas, San Francisco und einen Road Trip nach Los Angeles ausgesucht. Ich bin schon sehr gespannt auf diese Städte und werd dem Arnie einen schönen Gruß ausrichten :)

Lg aus Texas,
Max

Fotos aus San Antonio


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